Hebras líquidas - Flüssige Stränge
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| Preis: Freier Eintritt |
| Welche Sprachen: Deutsch, Englisch, Portugiesisch |
| Ort: Saal 2, EG |
| Gehört zu: Agua. Kunst und Kosmologien des Wassers, Eröffnung Mein. Dein. Unser!?, Nhé’ẽ – Gespräche im Kreis |
Paula Salas, Rosario Montero und Sebastián Melo vom Künstler*innenkollektiv agencia de borde folgen mit der Kuratorin Gabriela Urrutia den Flüssen Chiles vom regenreichen Süden bis in die Atacama. Sie erzählen, wie Wasser zur Ware wurde, und lauschen dem, was die Flüsse selbst zu sagen haben.
Nhé’ẽ sind zirkuläre Gespräche, die zum Austausch von Wissen, Erfahrungen und Perspektiven einladen. Der Begriff stammt aus der Sprache der Guarani und bezeichnet unter anderem das Wort, die Stimme und die Sprache, aber auch den Geist.
Beteiligte
Bildende Künstlerin, Forscherin, Mutter und Professorin mit Schwerpunkt auf künstlerischen Forschungsprojekten und Community-Art. Seit 2012 ist sie Mitglied des Kollektivs „Agencia de Borde“, das Ausstellungen und Publikationen zu den Themen Territorium und Technologie herausgibt. Seit 2013 beteiligt sie sich an gemeinschaftlichen Wandmalerei-Projekten in Santiago.
María/Rosario Montero ist feministische Künstlerin und Forscherin. Sie promovierte in Cultural Studies am Goldsmiths College (UK) und besitzt Masterabschlüsse in Digital Anthropology vom University College London (UK) sowie in Bildender Kunst von der Universidad de Chile. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählt „Una línea marca el horizonte: Fotografía contemporánea del paisaje en Chile“ („Eine Linie markiert den Horizont: Zeitgenössische Landschaftsfotografie in Chile“). In ihrer Forschung untersucht sie, wie Machtstrukturen die Darstellung und Wahrnehmung von Natur, Landschaft, Identität und Territorium prägen und beeinflussen.
Gabriela Urrutia Da Bove (Valdivia, 1985) ist Kuratorin, Forscherin, Kulturmanagerin und Dozentin am Institut für Bildende Künste der Universidad Austral de Chile. Ihre Arbeit bewegt sich an den Schnittstellen von zeitgenössischer Kunst, Territorium und Ökologien, mit besonderem Interesse an künstlerischen Forschungspraktiken, situiertem Wissen und kollaborativen Methoden. Sie untersucht die Beziehungen zwischen menschlichen und mehr-als-menschlichen Gemeinschaften, Wasser und Territorium sowie Prozesse kollektiven Schaffens im Süden Chiles. Darüber hinaus ist sie Direktorin der Künstler*innenresidenz FRAGUA und Co-Direktorin der Galería Barrios Bajos, einer Plattform für Produktion, Forschung und Vermittlung im Bereich zeitgenössischer Kunst und Kultur.
Sebastián Melo arbeitet seit 2005 als Regisseur und Produzent im Bereich Video- und Neue-Medien-Kunst. Er besitzt einen Masterabschluss in Digital Media vom Goldsmiths College in Großbritannien. Derzeit lebt und arbeitet er in Santiago de Chile und ist Mitglied von Agencia de Borde. Im Rahmen seiner Arbeit erforscht er die Beziehungen zwischen Landschaft und Technologie im chilenischen Kontext.