Porträt der Autorin und Politikerin Mirrianne Mahn
© Katharina Dubno
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Porträt der Autorin und Politikerin Mirrianne Mahn
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Wessen Erbe und wessen Eigentum meinen wir eigentlich, wenn wir von kulturellem Erbe sprechen? Mirrianne Mahn stellt diese Frage als Schwarze Frau in einem Haus, in dem ihr Körper zunächst nicht als Mensch in Würde vorgesehen war, sondern allenfalls als Gegenstand eines ethnologischen Blicks. Von dort aus fragt sie, was es bedeutet, ein kulturelles Erbe aufzubewahren, das nicht das eigene ist. Wie gehen wir mit diesem Erbe um? Und lässt es sich überhaupt verwandeln? Ihre Keynote fragt danach, wer wessen Geschichten erzählt, wer in ihnen fehlt und wem das Humboldt Forum eigentlich gehört.

Beteiligte

Mirrianne Mahn ist Autorin, Kulturschaffende und politische Bildnerin. Ihr Debütroman ISSA (Rowohlt 2024) erzählt 100 Jahre Geschichte deutsche Kolonialgeschichte aus der Perspektive von fünf Generationen von Frauen. Mahn war Stadtverordnete in Frankfurt am Main und Vorsitzende des Kulturausschusses. Sie arbeitet zu intersektionalem Feminismus und kolonialen Kontinuitäten. Dafür wurde sie 2021 vom Magazin FOCUS zu einer der 100 Frauen des Jahres gewählt.

Porträt der Autorin und Politikerin Mirrianne Mahn
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