La maloca de la gente pez - Das Langhaus der Fischwesen
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| Preis: Eintritt frei |
| Welche Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch |
| Ort: Saal 2, EG |
| Gehört zu: Agua. Kunst und Kosmologien des Wassers, Eröffnung Mein. Dein. Unser!?, Nhé’ẽ – Gespräche im Kreis |
Orlando Villegas aus Macucú am Río Vaupés und die Kuratorinnen/Künstlerinnen Andrea Scholz und Natalia Pavía sprechen über ihre langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Ethnologischen Museum und der Gemeinschaft der Kotiria, die sich als Menschen des Wassers verstehen. Ein Gespräch über Fischwesen, die wie die Menschen in Langhäusern ihre Feste feiern, und über das Gleichgewicht zwischen der Welt über und unter Wasser.
Nhé’ẽ sind zirkuläre Gespräche, die zum Austausch von Wissen, Erfahrungen und Perspektiven einladen. Der Begriff stammt aus der Sprache der Guarani und bezeichnet unter anderem das Wort, die Stimme und die Sprache, aber auch den Geist.
Beteiligte
Orlando Villegas (Majã Piria) lebt in Mitú im kolumbianischen Vaupés und arbeitet an der Escuela Normal Superior Indígena Maria Reina. Als Lehrkraft für Sport und Bewegungserziehung engagiert er sich intensiv für die Umsetzung indigener Bildung. Er setzt sich für die Erhaltung und Förderung indigener Kultur in seinem traditionellen Territorium ein und steht seit 2014 in Kontakt mit dem Ethnologischen Museum Berlin. Im Rahmen eines langfristigen Kooperationsprojekts fanden mehrere Sammlungsbesuche und Workshops in Berlin, Mitú und Macucu, seiner Herkunftsgemeinde, statt.
Andrea Scholz ist Kuratorin für transkulturelle Zusammenarbeit im Ethnologischen Museum und im Museum für Asiatische Kunst in Berlin. Sie ist ausgebildete Anthropologin mit Schwerpunkt Amazonasgebiet und hat an verschiedenen Kooperationsprojekten mit indigenen Gemeinschaften sowie an Bildungsprojekten mitgewirkt, vor allem in Lateinamerika.
Biografie folgt.